Kult: Lost in Vegas Neue Kult Kampagne im zeitgenössischem Las Vegas Interaktive Intrigue Map Die Ereignisse der ersten Nacht 1. Session Das Massaker Dienstag, 22:47 Uhr Die Nacht hatte vielversprechend begonnen. Im sechsten Stock des Echolon Cascade Casino saßen die Köpfe zweier der mächtigsten Mafia-Familien von Las Vegas zusammen - die Kostroffs aus Russland und die Genoveses aus Italien. Ein Geschäftsessen auf Einladung der Italiener, diskret, exklusiv, tödlich. Um 23:15 Uhr war alles vorbei. Die Notbeleuchtung flackerte über ein Schlachtfeld. Zwölf Körper lagen verteilt im privaten Speisesaal, verstümmelt auf eine Weise, die selbst hartgesottene Männer wie Vincent Callahan schlucken ließ. Der Sicherheitschef des Cascade stand in der Tür und versuchte zu verstehen, was er sah. Abgetrennte Gliedmaßen. Unmögliche Wunden. Blut, das in Mustern an den Wänden klebte, die keinen Sinn ergaben. Die Überwachungskameras zeigten nur statisches Rauschen. Was immer hier geschehen war, es hatte keine digitalen Zeugen hinterlassen. Die Aufräumarbeiten beginnen Ben Foster war als Erster bei den Überlebenden. Acht Menschen hatten das Massaker überstanden, wenn man ihren Zustand als "Leben" bezeichnen konnte. Drei Russen und zwei Italiener bluteten aus Stümpfen, wo einmal Hände gewesen waren. Die Schnitte waren sauber, zu sauber - als hätte ein Chirurg mit unmenschlicher Präzision gearbeitet. Luigi Genovese, Sohn des toten Bosses, klammerte sich an Bens Arm. Seine Augen waren weit aufgerissen, sein ganzer Körper zitterte. "Es war nicht menschlich, Ben," flüsterte er, während Ben eine Beruhigungsspritze vorbereitete. "Die Schatten... sie haben sich bewegt." Ben spürte es auch - eine Residual-Präsenz im Raum, etwas Hungriges, Zufriedenes. Er schob das Gefühl beiseite und konzentrierte sich auf seine Arbeit. Methodisch fotografierte er die Szene, sammelte Ausweise ein. Sein Handy vibrierte ununterbrochen - Peter Miller, der paranoide Journalist, bombardierte ihn mit Nachrichten über ein Massaker im Cascade. Happy Smith begann schweigend mit seiner grausigen Arbeit. Der Veteran wickelte Leichen in Plastikfolie und Tischdecken, seine Bewegungen mechanisch, geübt. Als er den ersten Körper anhob, erstarrte er. Eine Stimme, so klar wie damals in Afghanistan: "Happy... du warst schon immer gut im Töten." Sergeant Miller, seit Jahren tot, flüsterte aus dem Nichts. Happy's Hände begannen zu zittern. Die Schuld fraß sich durch seine Eingeweide wie Säure. Vincent koordinierte alles mit der Effizienz eines ehemaligen Cops. Iris Oneiros' Anruf kam keine zehn Minuten nach der Entdeckung: "Interne Lösung, Darling. Keine Polizei, keine Presse." Ihre Stimme war ruhig, fast gelangweilt. Vincent stimmte zu, professionell wie immer. Dann klingelte sein privates Handy. Detective Sarah Chen, seine ehemalige Partnerin: "Vince, wir haben Meldungen über Schüsse bei dir. Was ist los?" Er versuchte sie abzuwimmeln, legte auf. Zwanzig Sekunden später eine SMS: "Wir sind in 20 Minuten da. Du kannst mir das erklären, oder ich finde es selbst heraus." Ein langer Dienstag Während Vincent mit den überlebenden Mafiosi verhandelte - sie sollten ihre Verwundeten mitnehmen, in Schattenkliniken bringen, vergessen was hier passiert war - klingelte wieder sein Handy. Emily, seine sechsjährige Enkelin, konnte nicht schlafen. Ihre Mutter war nicht zu Hause, wieder eine Doppelschicht. "Opa, kannst du mir Harry Potter vorlesen?" "Hör dir das Hörbuch an, Schatz." "Da ist was im Haus, Opa. Die Katze macht komische Geräusche." "Stell ihr Milch hin, Emily. Ich komme bald." Vincent jonglierte zwischen beruhigenden Worten für seine Enkelin und harten Befehlen an sein Personal. Die Polizei musste aufgehalten werden. Eine Ablenkung musste her. Ben hatte die Idee: Merlinda, die älteste Prostituierte des Cascade, würde das Opfer spielen. Ein durchgedrehter russischer Freier auf Fentanyl. Oberflächliche Schusswunden, viel Geschrei, genug Drama für Detective Chen. Happy war bereits verschwunden. Mit einem Lieferwagen voller in Plastik gewickelter Leichen fuhr er durch die Wüstennacht zu seinem Bruder Juvengas Golfresort. Dort, wo neue Löcher gegraben wurden, wo frischer Beton gegossen werden sollte, fanden zwölf Tote ihre letzte Ruhe. Die Visionen seiner toten Kameraden begleiteten jeden Spatenstich. Die Belohnung Iris Oneiros erschien gegen 2 Uhr morgens, makellos wie immer. Ihr Parfum überdeckte fast den Geruch von Blut und Tod. Fast. Sie lobte ihre Männer, verteilte Geschenke wie eine wohlwollende Göttin: Für Vincent: Karten für "Harry Potter und das verschwundene Kind" im Pyramid. Zwei Vorstellungen, damit er beide Tage mit Emily gehen konnte. Für Ben: Eine Festanstellung mit doppeltem Gehalt, Krankenversicherung, bezahlter Urlaub. Vincent bürgte für ihn, warnte Iris aber vor Peter Miller - ein Sicherheitsrisiko. Für Happy: Das Angebot einer Wohnung im Cascade, das er ablehnte. Stattdessen eine großzügige Spende an den Paiute-Stamm. Der nächste Tag Die Sonne über Las Vegas brachte neue Erkenntnisse. Happy, erschöpft vom nächtlichen Graben, suchte Eric Munson in dessen Pfandleihhaus auf. Der Rollstuhlfahrer, der im selben verhängnisvollen Einsatz seine Beine verloren hatte, hörte zu, nickte, verstand. Die Last wurde ein wenig leichter. Ben kehrte zu seiner Schicht zurück. Ashley Parks fröhliches Geplapper war wie Balsam nach der Nacht des Grauens. Er bemerkte, dass Vincent die Nachrichten von Peter auf seinem Handy blockiert hatte, löste die Sperre. Später würde er dem Journalisten antworten. Später. Vincent traf sich mit seiner Schwiegertochter Sarah zum Frühstück. Sie sah erschöpft aus - eine Doppelschicht wegen eines Massakers zwischen Bikern und Chinesen nahe des Pyramid Casinos. Zwölf Tote, acht Verletzte, die Verletzungen erschreckend ähnlich zu denen im Cascade. Vincent's Magen verkrampfte sich. Das Treffen mit Detective Chen verlief angespannt. Er gab ihr die Ausweise der toten Mafia-Bosse, wies auf die Parallelen zum Pyramid-Vorfall hin. Sie nahm die Information auf, aber das Misstrauen in ihren Augen blieb. Die weiße Karte Bei den Aufräumarbeiten am Nachmittag machte Ben einen Fund. In der Jackentasche eines Toten steckte eine Keycard - reinweiß, nur das Cascade-Logo eingeprägt, keine Farbe, keine Beschriftung. Er gab sie Vincent. Der Sicherheitschef untersuchte die Karte in seinem Büro. All-Access für Gästebereiche, aber mehr - Zugänge, die er nicht kannte, Bereiche, die auf keinem seiner Sicherheitspläne verzeichnet waren. Vincent steckte die Karte ein. Iris würde nichts davon erfahren. Die Schatten werden länger Drei Männer, verbunden durch eine Nacht des Horrors, gingen getrennte Wege: Vincent musste herausfinden, was beim Pyramid geschehen war. Und er musste es schaffen, beide Harry Potter Vorstellungen mit Emily zu besuchen, komme was wolle. Ben stand vor der Aufgabe, Ashley von seinem Jobwechsel zu erzählen. Und Peter Miller brauchte Informationen - der Journalist war vielleicht paranoid, aber er war auch brilliant. Dann war da noch die verstörende Nachricht seines Bruders: Genau dort, wo Happy die Leichen vergraben hatte, sollte ein Brunnen gebohrt werden. Happy musste mit Ben über Sergeant Millers Geistererscheinung sprechen. Und seinen Bruder davon überzeugen, die Baupläne für das Golfresort zu ändern. Kein Brunnen durfte die Toten stören. Las Vegas glitzerte in der Wüstensonne, aber unter der Oberfläche bewegten sich Schatten. Was immer in dieser Nacht begonnen hatte, es war noch lange nicht vorbei. Die drei Männer wussten es noch nicht, aber sie standen am Rand eines Abgrunds, der tiefer war als alles, was sie sich vorstellen konnten. Und unten, im Dunkeln, wartete etwas Hungriges. Die Tür nach unten 2. Session vom 28.09.2025 Die Grube der Geheimnisse Zwei Tage waren seit dem Massaker vergangen. Die Routine hatte sich wie ein dünner Schleier über die Ereignisse gelegt, aber darunter brodelte die Unruhe. Happy Smith stand im Büro des Golfresorts seines Bruders Juvenga und studierte die Baupläne mit wachsendem Entsetzen. Ein Tiefbrunnen war geplant - ein Frischwasserprojekt, das nicht nur das Resort, sondern auch die umliegenden Felder versorgen sollte. Ausgerechnet dort, wo zwölf Leichen in Plastik gewickelt auf ihre Ewigkeit warteten. Die Stimmen seiner toten Kameraden wurden lauter, während Happy zwischen den Baumaschinen umherschlich. Mit geübten Handgriffen sabotierte er die Hydraulik eines Baggers, lockerte Schrauben, entfernte wichtige Sicherungen. Es würde die Arbeiten verzögern, mehr nicht. Eine verzweifelte Geste. Der Anruf an Vincent kam aus der Erkenntnis, dass er das nicht alleine lösen konnte. Der ehemalige Cop hörte zu, stellte keine unnötigen Fragen. "Ich hole Ben. Wir treffen uns vor Ort." Die Nacht senkte sich über die Wüste, als die drei Männer an der Baugrube zusammenkamen. Das Ausmaß des Problems wurde im Schein ihrer Taschenlampen deutlich. Die Grube war tief, aber für einen Brunnen würde noch tiefer gebohrt werden. Die Leichen lagen genau im Weg. "Wir könnten sie ausgraben und woanders—" begann Ben. "Keine Zeit," unterbrach Vincent. "Und zu riskant. Wir brauchen eine permanente Lösung." Die Idee kam ihm mit der Kälte seiner Cop-Jahre: Beton. Die ganze Grube mit Beton füllen. Teuer, auffällig, aber endgültig. Die Nacht der Täuschung Der erste Wachmann tauchte auf, als sie noch diskutierten. Happy sah ihn zuerst - eine Taschenlampe, die sich näherte. Vincent übernahm, zeigte auf die sabotierten Maschinen, spielte den besorgten Sicherheitschef. Der Wachmann war verwirrt, ging aber schließlich, um seinen Kollegen zu informieren. Vincent telefonierte bereits. Ein Bauunternehmen, das diskret war. Eine Prostituierte, die für Ablenkung sorgen würde. Alles hatte seinen Preis, aber Geld war im Cascade nie das Problem gewesen. Happy fälschte mit zitternden Händen die Unterschrift seines Bruders auf den nötigen Papieren - noch eine Sünde auf dem wachsenden Haufen. Die Prostituierte tat ihre Arbeit gut. Der Wachmann am Tor war abgelenkt, als Happy das schwere Metalltor aufschob. Die Betonmischer rollten durch die Nacht wie graue Ungeheuer. Ben dirigierte sie zur Grube, professionell und ruhig. Dann kam der zweite Wachmann. Er hatte die Lkws bemerkt, stellte Fragen. Vincent versuchte es mit Autorität, aber der Mann ließ sich nicht abwimmeln. Die Situation eskalierte schnell. Vincents Faust traf präzise - alte Reflexe sterben nie. Der Wachmann ging zu Boden. "Scheiße," murmelte Ben, aber er half bereits, den Bewusstlosen wegzuschleifen. Die Idee mit den kompromittierenden Fotos kam spontan - Versicherung für später. Der Wachmann würde sich zweimal überlegen, ob er etwas melden wollte. Die Betonmischer entleerten ihre graue Last in die Grube. Tonnen von Beton versiegelten die Geheimnisse darunter. Als die Sonne aufging, war die Arbeit getan. Aber die Kameras hatten alles gesehen. Juvengas Anruf kam früh. Die Infrarot-Aufnahmen zeigten alles - Happy am Tor, Vincent und Ben bei der Grube. Nicht gestochen scharf, aber gut genug. Happy spielte den Unwissenden, aber sein Bruder war nicht dumm. Das Hausverbot war endgültig, die Enttäuschung in Juvengas Stimme schneidend. Bens Alptraum Am Krankenwagen wartete Ashley bereits. Ihre Schicht begann in einer Stunde, und Ben wusste, dass er das Gespräch nicht länger aufschieben konnte. Sie saßen im Heck des Wagens, zwischen Verbandskästen und Defibrillatoren. "Ich kündige," sagte Ben ohne Umschweife. "Ich habe einen Job im Cascade angenommen." Ashleys Gesicht durchlief mehrere Emotionen - Überraschung, Sorge, Enttäuschung. "Das Cascade? Ben, dieses Casino... der Ruf ist nicht gut. Was zahlst du, dass sie dich da reinlassen?" Ben erzählte von dem Angebot - doppeltes Gehalt, Krankenversicherung, bezahlter Urlaub. Ashley hörte zu, aber ihre Besorgnis wuchs. "Und was ist mit uns? Mit unserer Partnerschaft?" "Du könntest auch dort arbeiten," schlug Ben vor. "Sie suchen immer medizinisches Personal." Ashley war skeptisch, aber sie nahm Vincents Visitenkarte. "Ich werde darüber nachdenken. Aber Ben... pass auf dich auf. Dieses Casino, es verändert Menschen." Vincent kam dazu, und die Atmosphäre wurde angespannt. Ashley traute dem ehemaligen Cop nicht, das war offensichtlich. Aber Ben hatte noch etwas anderes auf dem Herzen. "Ich hatte einen... Traum. Letzte Nacht." Ben sprach langsam, versuchte die verschwommenen Erinnerungen zu greifen. "Ich war im Cascade. Da war eine Tür, eine, die ich noch nie gesehen hatte. Und eine Stimme... sie hat mich gerufen." Vincent hörte aufmerksam zu, als Ben den Gang beschrieb, den Aufzug. "Ich bin eingestiegen. Die Fahrt nach unten dauerte ewig, viel länger als es hätte sein sollen. Und dann... als die Türen aufgingen... nichts. Schwärze. Das nächste, woran ich mich erinnere, ist Ashley, die mich wachrüttelt." Das verschwundene Kind Vincents Telefon klingelte, während sie noch sprachen. Sarah, seine Schwiegertochter, klang panisch. Emily war verschwunden. Sie hatte eine weitere Nachtschicht gehabt, Vincent war nicht erreichbar gewesen. Die Sechsjährige hatte eine Nachricht hinterlassen: Sie wollte Opa im Cascade besuchen. Die Fahrt zum Casino verging in angespannter Stille. Vincent kontaktierte die Sicherheit. Ja, Emily war gestern Abend gekommen. Man hatte sie in Vincents Büro gebracht, ihr etwas zu essen und zu trinken gegeben. Niemand hatte gewusst, dass Vincent nicht im Haus war. Die Überwachungsaufnahmen zeigten die verstörende Wahrheit. Emily verließ Vincents Büro mit einer weißen Keycard in der kleinen Hand. Sie ging den Flur entlang zu einer Tür, die Vincent in all seinen Jahren im Cascade nie bewusst wahrgenommen hatte. Dann verschwand sie dahinter. "Diese Tür," sagte Ben leise. "Die sieht aus wie in meinem... Traum." Sie fanden die Tür auf demselben Stockwerk wie Vincents Büro, unscheinbar, ohne Beschriftung. Vincent benutzte seine weiße Keycard - er und Ben hatten zwei davon in den Jacketts der Toten gefunden. Die Tür öffnete sich lautlos. Der Gang dahinter war schmucklos, funktional. Happy untersuchte den Boden mit der Präzision eines Spurensuchers. "Hier," sagte er und hob eine kleine rosa Haarspange auf. "Emilys?" Vincent nickte stumm. Am Ende des Ganges wartete der Aufzug. Ben erstarrte. "Das ist er. Genau wie in meinem Traum." Der Aufzug war modern, aber seltsam. Die Knöpfe zeigten alle bekannten Stockwerke des Cascade, aber da war noch einer: -3. Das Casino hatte offiziell nur zwei Untergeschosse. "Sie ist nach unten gefahren," sagte Vincent. Es war keine Frage. Die Fahrt schien endlos. Ben hatte recht gehabt - es dauerte viel länger, als es physikalisch hätte dauern dürfen. Happy zählte leise die Sekunden, verlor aber irgendwann den Faden. Die Anzeige zeigte keine Zwischenstopps, nur ein stetiges Sinken ins Unbekannte. Die verborgene Lounge Die Türen öffneten sich zu einer Welt, die nicht zu dem Casino darüber passte. Die Lounge war von einer dekadenten Eleganz, die gleichzeitig einladend und bedrohlich wirkte. Tiefe, in den Boden eingelassene Sofas in dunklem Leder. Eine Bar aus poliertem Obsidian, unbemannt aber voll bestückt. Und in der Mitte, wie ein dunkles Herz, ein Konzertflügel. Die Musik erreichte sie, bevor sie den Spieler sahen. Eine Melodie, die zwischen Dur und Moll schwebte, schön und verstörend zugleich. Am Klavier saß ein Mann - oder etwas, das die Form eines Mannes angenommen hatte. Seine Schönheit war so perfekt, dass sie unnatürlich wirkte. Neben ihm, auf einem Hocker, saß Emily. "Ah," sagte der Mann, ohne sein Spiel zu unterbrechen. "Vincent Callahan. Ich habe mich gefragt, wann Sie uns beehren würden." Seine Stimme war wie Samt über Stahl. "Ich bin Marcus Veil. Ihre Enkelin und ich hatten eine wunderbare Zeit." Emily drehte sich um, und ihr Gesicht erhellte sich. "Opa!" Sie sprang vom Hocker und lief zu Vincent. Er fing sie auf, hielt sie fest. Sie schien unverletzt, fröhlich sogar. Aber sie war seit gestern Abend hier unten gewesen. Stunden in diesem seltsamen Ort. "Emily, geht es dir gut? Was hast du hier gemacht?" "Mr. Veil hat mir Klavier beigebracht! Und es gab Kakao, und Geschichten, und..." Sie plapperte fröhlich, aber die Details verschwammen. Was genau war in den Stunden geschehen? Die Männer wechselten besorgte Blicke. Das Klicken von Absätzen kündigte Iris Oneiros an. Sie erschien aus dem Schatten, perfekt wie immer, ihr rhythmisches Fingernagel-Klopfen der einzige Hinweis auf mögliche Anspannung. "Vincent, meine Lieben," schnurrte sie. "Ich sehe, Sie haben unseren exklusiven Bereich entdeckt. Ich wollte Sie ohnehin bald einführen." Ihr Lächeln war warm, aber ihre Augen blieben kühl. "Und ich denke, eine Gehaltserhöhung für alle ist angebracht. Für... Diskretion und erweiterte Verantwortungen." Ben spürte es wieder - die Stimme, das Ziehen. Eine Tür zur Linken zog seine Aufmerksamkeit auf sich. Ohne bewusste Entscheidung bewegte er sich darauf zu. Seine Hand lag bereits auf der Klinke, als der Geruch ihn traf. Bratendes Fleisch. Intensiv, fast überwältigend. Happy wurde bleich. Afghanistan. Brennende Humvees. Sgt. Miller, der schrie, während die Flammen... Er stolperte rückwärts, griff nach Ben. "Wir müssen hier raus. Jetzt." Die Tür öffnete sich von innen. Timothy Maltreux erschien, eine weiße Schürze über seiner Kochkleidung, die Hände glänzend von Fett. Sein Lächeln war breit und echt, als er Vincent sah. "Mon ami! Wie wunderbar! Ich hoffe, wir sehen uns nächste Woche zu unserem kleinen Kochkurs?" Seine Augen glitzerten. "Ich habe einige neue Rezepte, die Sie faszinieren werden." Vincent nickte steif, Emily fester an sich drückend. Happy zerrte Ben zum Aufzug. Die Fahrt nach oben verging in beklemmendem Schweigen. Emily plapperte über ihre Abenteuer, aber die Männer hörten kaum zu. Was immer in diesem verborgenen Stockwerk vor sich ging, es war mehr als nur ein exklusiver VIP-Bereich. "Die Keycard," sagte Iris, als sie oben ankamen. "Ich muss Sie bitten, sie mir zu geben. Sie waren... ein Versehen." Vincent händigte die weiße Karte widerwillig aus. Iris' Lächeln war zufrieden, als sie die Karten einsteckte. Fragen ohne Antworten Zurück in der vertrauten Umgebung von Vincents Büro - die Tür zu dem geheimen Gang war wieder unscheinbar, fast unsichtbar - sahen sich die drei Männer an. Emily saß auf dem Sofa und malte mit Buntstiften, die Vincent für sie bereithielt. "Kochkurs?" fragte Happy leise. Vincent schüttelte den Kopf. "Später." "Was ist das für ein Ort?" fragte Ben schließlich. "Ich weiß es nicht," gab Vincent zu. "Aber Iris wusste, dass wir kommen würden. Und Marcus Veil..." Er blickte zu Emily, die fröhlich vor sich hin summte. Happy rieb sich die Schläfen. Die Stimmen seiner toten Kameraden waren lauter geworden, seit er den Geruch aus der Küche gerochen hatte. "Wir sollten vorsichtig sein. Was immer da unten ist..." Er musste nicht zu Ende sprechen. Sie alle spürten es. Das Cascade hatte ihnen einen Blick hinter den Vorhang gewährt. Und was sie gesehen hatten, war nur der Anfang. Emily sah von ihrer Zeichnung auf. "Opa? Wann kann ich wieder zu Mr. Veil? Er will mir beibringen auf dem Klavier zu spielen." Die drei Männer wechselten einen besorgten Blick. Weißer Van 3. Session vom 11.01.2026 Ben: Der Brief und die Spur Der Umschlag lag auf dem Tisch im Cascade. Peter Millers Handschrift. „Melde dich! Infos zu Pyramid-Massaker und weiterem Anschlag! Wie Pizza Gate!“ Die Worte brannten sich in Bens Gedanken ein. Er erinnerte sich an die Nacht des ersten Massakers – die verstümmelten Leichen, die verstörten Überlebenden, Luigis Worte: „Es war nicht menschlich, Ben. Die Schatten... sie haben sich bewegt.“ Und jetzt das Pyramid. Und dieser weiße Van . Bei Peter angekommen, zeigte dieser ihm die Verbindungen: Cascade, Pyramid, Bright Futures Children’s Home . Und dann das Foto. Ein weißer Lieferwagen. Ein lesbares Nummernschild. „Der Van war bei beiden Orten gesichtet.“ Ben spürte, wie sich sein Magen zusammenzog. „Ich brauche die Baupläne für das dritte Untergeschoss.“ Peter versprach, sich darum zu kümmern. Doch dann die Schlafwandel-Episode. Er erwachte im Aufzug des Cascade, die Hände zitternd, die Kreditkarte im Schlitz des Aufzugs. Wie bin ich hierhergekommen? Die Stimme in seinem Kopf flüsterte. Das Involuntary Medium pulsierte in ihm, als würde es auf etwas warten. Ben: Das Kinderheim Die Fahrt mit Happy zum Bright Futures Children’s Home war still. Der weiße Van stand in der Einfahrt. „Nur beobachten“ , hatte Vincent gesagt. Doch dann die Schüsse. Die Schreie. Nicht menschlich. Happy rannte zum Van, brachte den Peilsender an. Ben blieb am Auto, filmte mit dem Handy. „Das ist Beweismaterial.“ Dann die Explosion. Der Van flog in die Luft, eine Feuerkugel schoss in den Nachthimmel. Der brennende Fahrer kroch aus dem Wrack, die Haut verkohlt, die Kleidung in Flammen. Er richtete sich auf, rannte auf Bens Auto zu. Ben fuhr los, panisch, ohne nachzudenken. „Ashley, komm zu Bright Futures! Explosion, Verletzte!“ Doch dann das Video. Happy im Auto, das Handy in der Hand. „Was zum Teufel hast du da?“ , fragte Happy, als er die brennende Gestalt sah. „Bist du irre?“ Er warf das Handy aus dem Fenster. Ben stieg aus, hob es auf. Das Display war zersprungen. „Verdammt, Happy!“ Und dann die Vision. Der Teich aus Blut. Das Kind in seinen Händen. Süßlich. Metallisch. Er würgte, als die Welt um ihn zerfiel. „Ich habe... ich habe...“ Ashley fand ihn am Straßenrand, das Gesicht rußverschmiert, die Augen leer. Happy: Der BBQ-Vorfall Der Geruch von verbranntem Fleisch traf ihn wie ein Schlag. Das Barbecue. Der Grill. Die Schrotflinte der Frau mit der MAGA-Mütze. „Karen.“ Happy hatte die Kontrolle verloren, den Grill umgeworfen, das Fleisch – dieses verdammte Fleisch – überall. Die Polizei kam, doch der Termin am nächsten Morgen war längst vergessen. Im Cascade führte er Ashley durch die Gänge, lächelte, als sie über eine Bewerbung nachdachte. Doch in ihm brodelte es. Juvenga. Warum meldet er sich nicht? Er versuchte es immer wieder, vergeblich. Happy: Das Kinderheim Der weiße Van. Der Peilsender. Die Schüsse. Die Schreie. Nicht menschlich. Happy rannte, als der Van explodierte, als der brennende Mann auf Bens Auto zulief. „Das ist kein Mensch mehr.“ Er sah die Kinder aus dem brennenden Haus rennen, rannte selbst, ohne zu helfen. „Ich kann nicht. Nicht wieder.“ Dann das Video. Das brennende Fleisch. Sein Fleisch. Er warf das Handy weg, doch es war zu spät. Die Vision riss ihn mit. Palmyra. Eric. Seine Beine. „Happy! Hilf mir!“ Er rannte. Irgendwohin. Irgendwoher. Bis er vor Erics Pfandhaus zusammenbrach. „Na zumindest hatte ich da noch meine Beine!“ , sagte Eric. „Ich bin nicht gestorben, Brother. Ich bin hier. Ich bin real.“ Happy brach in Tränen aus. Vincent: Maltreux’ Einladung Die Einladung war vage: „Exquisiter Kochkurs in der Lounge.“ Keine Details, nur „Näheres folgt.“ Vincent spürte, wie sich sein Herz zusammenkrampfte. Was will er von mir? Doch das war nicht das Dringendste. Vincent: Yasmin Coleheart und die Wahrheit Das Treffen mit Yasmin Coleheart im Pyramid war unauffällig, doch die Informationen waren es nicht. „Pyramid: Bandidos und Goldener Lotus. 12 Tote. 8 Überlebende. Cascade: Italiener und Russen. 12 Tote. 8 Überlebende. Beide Gruppen kämpften gegen etwas, nicht gegeneinander.“ Die Vermutung lag nahe: Eine dritte Partei führt die Massaker durch. Doch dann der Sex. Der Anfall. „Verdammt.“ Yasmin wusste jetzt von seinen Herzproblemen. „Das bleibt unter uns.“ Vincent: Die Explosion Die Nachricht von Chen traf ihn während der Harry Potter -Show mit Emily. „Der Van gehört einer Briefkastenfirma. HP Industries. Er steht gerade vor Bright Futures.“ Vincent blieb sitzen. „Nur beobachten.“ Doch als er später am Tatort ankam, war das Feuer bereits gelöscht. Der Gestank von verbranntem Fleisch, Kunststoff, Holz. Chen sagte wenig, doch die Zahlen sprachen Bände: 12 Tote im Haus. 7 im Van. 24 Kinder verschwunden. „Wer hat die Bombe platziert? Wo sind die Kinder?“ Auf dem Rückweg fühlte er sich beobachtet. Paranoia? Oder war da wirklich jemand? Er machte Umwege, verlor sich in den Schatten der Stadt. „Ich bin zu alt für dieses Scheißspiel.“ Ashley Parks Kälte Sie kam als Erste am Tatort an. Ben, mit rußverschmiertem Gesicht und leeren Augen. „Wo ist Happy?“ Die Frage verhallte ungehört. Stattdessen konzentrierte sie sich auf den Überlebenden – den brennenden Mann, dessen Haut sich in verkohlten Fetzen von den Knochen löste. Verbrennungen dritten Grades. 70 Prozent. Doch er atmete. „Ein Wunder.“ Sie arbeitete mechanisch, während Ben mit ihrem Handy Fotos machte. „Tätowierungen am Hals. Osteuropäische Züge.“ Im Krankenwagen fragte sie nicht. Sie wusste, dass die Antworten kommen würden. Doch als sie die Fotos an Vincent schickte, spürte sie es: „Dieses Mal geht es nicht nur um Drogen oder Geld. Es geht um etwas viel Schlimmeres.“ Das Muster Drei Massaker. Drei Orte. Ein weißer Van. Und 24 verschwundene Kinder. Peter Miller zeigte die Verbindungen auf, doch die Antworten fehlten. „Wer tötete die 12 im Haus? Wer platzierte die Bombe? Wo sind die Kinder?“ Vincent hatte keine Antworten. Nur Fragen. Und die Gewissheit, dass sie alle – Ben, Happy, er selbst – nur Figuren in einem Spiel waren, dessen Regeln sie nicht kannten. Doch als Ben Peter nach den Plänen für das dritte Untergeschoss fragte, wusste Vincent: „Es wird schlimmer werden.“ Und er war nicht sicher, ob sie bereit waren. Die Visionen Ben lag auf dem Asphalt, würgend. „Ich habe ein Kind gegessen.“ Happy war verschwunden, rannte weg, ohne Erinnerung. „Ich kann das nicht nochmal durchmachen.“ Und Vincent? Er stand allein im Dunkeln, das Handy in der Hand, die Nachricht von Chen: „Der Überlebende ist stabil. Aber er redet nicht. Und die Kinder? Keine Spur.“ Der Kochkurs 4. Session vom 11.04.2026 4 Tage später Vier Tage nach dem Brand im Kinderheim erhält Vince einen Anruf vom LVPD: Happy hat versucht, ihn zu erreichen. Happy sitzt im Gefängnis, angeklagt wegen Brandstiftung – er hat einen Grill umgeworfen – und wegen versuchten Raubüberfalls, nachdem er jemanden mit einer Waffe bedroht hat. Vince besorgt Happy einen Anwalt. Ben informiert Vince über Peter Miller, der einen Verschwörungs-Blog betreibt. Vince findet heraus, dass Peter Informationen zu seinen Verschwörungstheorien von ihm möchte. Vince recherchiert eine Massenschießerei vor dem Cascade und stellt fest, dass die Überwachungsvideos aus dem Cascade verschwunden sind. Er schickt die Videos an Peter Miller. Bens neuer Nebenverdienst Ben führt derweil Ashley in die Arbeit im Cascade ein. Ashley ist ihm nun unterstellt. Iris Oneiros bietet Ben einen Zusatzverdienst an, solange Happy nicht arbeiten kann: Er soll Geld eintreiben. Als Anreiz verspricht sie ihm besseren Verdienst und Krankenversicherung. Ben nimmt das Angebot an. Beim ersten Einsatz als Geld eintreiber zeigt sich Ben zu nachsichtig gegenüber einem Drogensüchtigen. Vince muss den Schuldner schließlich zusammenschlagen, bis dieser mehr als den geschuldeten Betrag zahlt. Vince gibt den Überschuss an Ben und wirft gefundene Drogen weg. Die weiteren Kunden bereiten keine Probleme. Iris belohnt Ben mit einem Bonus. Als Ben nach dem 3. Untergeschoss fragt, erklärt Iris, es handele sich um ein exklusives Etablissement für besondere, hochzahlende Gäste. Harry Potter, die Zweite Am nächsten Tag schlägt Timothy Maltreux Vince vor, Ben zum Kochkurs mitzubringen, da ein Platz frei geworden sei. Vince geht derweil mit Emily in die Harry-Potter-Vorstellung. Emily spricht ihn auf das Klavier im 3. Untergeschoss an, auf dem Marcus Veil sie hat spielen lassen. Sie möchte Klavier lernen und fragt, ob Marcus Veil Vince ihr Unterricht geben könnte. Sie erwähnt, der Flügel klinge „sehr toll“. Willkommen in der 3. Kaskade Am Tag des Kochkurses werden Vince und Ben im 3. Untergeschoss von Marcus Veil in der Lounge begrüßt, der am Flügel spielt. Vince fragt Marcus nach dem Klavier, und dieser erklärt, dass es sich um einen Bösendorfer Konzertflügel „Imperial“ mit 97 Tasten handelt, der für Franz Liszt gebaut wurde. Marcus lädt Vince ein, Emily mitzubringen, damit sie auf dem Flügel spielen kann – Vince lehnt ab. Im Kochkurs sind sechs Teilnehmer anwesend: der Influencer David Dobrik, die Senatorin Catherine Cortez Masto sowie das Stadtratsmitglied Brian Knudsen mit seiner Frau Kristen. Timothy warnt David, er dürfe nichts aufnehmen und in seinen Kanälen nichts darüber erzählen. In der Küche des Restaurants erklärt Timothy, was heute auf dem Programm steht. Jeder bereitet einen Gang des Menüs zu: Timothy das Filet, Vince die Soße, Ben den Salat. Timothy preist die besten Zutaten an, besonders das Fleisch – ohne zu verraten, von welchem Tier es stammt. Marcus spielt währenddessen am Flügel. In einer Pause erkundet Ben das 3. Untergeschoss: eine Lounge mit Aufzug, Zugang zum Restaurant, zur Küche und zu einem kleinen Casino. Das Dinner Beim Verzehr des Fleisches spürt Vince ein kurzes Unwohlsein. Ben sieht plötzlich, wie der Obdachlose, von dem das Fleisch stammt, in einer Seitenstraße des Cascades überfallen wird, in einem gekachelten Raum aufwacht und ihm die Kehle durchgeschnitten wird. Ben bemerkt auch, dass Timothy viel älter ist, als er scheint. Timothy schenkt „Seelenwein“ aus und erzählt die Legende, dass beim Kannibalismus die Seele des Verstorbenen auf den Esser übergehe – „man ist, was man isst“ – und verweist dabei auf den Flugzeugabsturz in den Anden. Er deutet an, dass diese Idee auch auf die Menschen übertragbar sei, die das Gericht herstellen. Ben sieht in einer Vision, wie Kinder unter Drogen gesetzt und während des traditionellen Kelterns der Weintrauben getötet werden. Durch einen genauen Blick erkennt er auch, wie sich die anderen Gäste – Senatorin, Stadtrat und dessen Frau – verjüngen. Der Wein löst positive Gefühle aus: Fröhlichkeit und Freiheit. Als Marcus aufhört, Klavier zu spielen, breitet sich eine Aufbruchstimmung aus. Timothy verabschiedet alle Teilnehmer und lädt sie zum nächsten Kurs ein – mit Ausnahme von David Dobrik. Nachspiel In der Nacht nach dem Kochkurs trifft sich Vince mit Yasmin Coleman. Am nächsten Tag verbringt Ben Zeit mit Ashley. Dann ruft Chen Vince an: Im Kinderheim wurden Spuren von Happy gefunden – Haare, Blut und Fingerabdrücke. Nun droht eine Klage wegen Kindesentführung. Der Bilderrahmen 5. Session Datum: 20.06.2026 Zeitrahmen: 4 Tage nach Session 4 (Happys Festnahme, Brand im Kinderheim)Vier Tage nach dem Brand im Kinderheim wird Happy freigelassen: Sein Anwalt Flores stimmt die Aussagen ab, und Vincent entlarvt den korrupten Cop Ramirez, der Beweise gegen ihn platziert hat. Ben gerät auf dem Weg zu Eric durch Wayfinder unwissend durch Metropolis und trifft dort ein Wolfsrudel. Die Recherchen zu Timothy Maltreux ergeben ein 300 Jahre altes Familiengut und verschwundene Waisenhaus-Kinder. Im Reservat hören Vincent und Happy die Wendigo-Sage mit den Menschenopfern. Am Ende steht die Entdeckung: Der Influencer David Dobrik ist tot, in seinem Haus findet Vincent eine versteckte Kamera im Bilderrahmen — die Aufnahmen zeigen eine Dämonin, die seine Freunde abschlachtet. Ben wird von den Opfern heimgesucht. In der Zelle Vier Tage nach dem Brand im Kinderheim sitzt Happy weiterhin in Untersuchungshaft. Ihm werden Brandstiftung mit Todesfolge und Kindesentführung zur Last gelegt — zu viele Spuren von ihm fanden sich im Waisenhaus. Sein Anwalt Jonathan Flores besucht ihn in der Zelle und stimmt mit ihm die Strategie für die Anhörung ab; bekannt ist, dass Flores von Oneiros gestellt ist. Happy bittet Ben, sich solange um Eric zu kümmern. Der schmutzige Cop Währenddessen besorgt Vincent einen Report über den CSILV-Beamten Carlos Ramirez. Das Papier ist nicht ganz sauber — ein Hinweis, dem Vincent nachgeht: Er beobachtet Ramirez und sucht das Gespräch mit dessen Frau. Dabei zeichnet sich ab, dass Ramirez lügt und die Beweise gegen Happy selbst platziert hat. Der verlassene Straßenblock Ben macht sich auf den Weg zu Eric. Um so schnell wie möglich bei ihm anzukommen, nutzt er seine Fähigkeit Wayfinder — und der Weg führt ihn durch einen scheinbar vollständig verlassenen Straßenblock in der Innenstadt von Las Vegas. Keine Passanten, keine parkenden Autos, stumme Schaufenster; nur von weiter hört er dumpf den Verkehr der Stadt. Und zwischen den stillen Fassaden begegnet ihm ein Rudel eigenartig wirkender Wölfe. Die Tiere verhalten sich seltsam, fügen ihm aber nichts zu; Ben hat das Gefühl, nur Glück gehabt zu haben. Bei Eric angekommen, hilft Ben ihm, wo er kann. Er wendet sich später an Peter Miller und fragt ihn, wie er mehr über Timothy Maltreux herausfinden könne. Peter will sehen, was er tun kann. 300 Jahre Maltreux Peter meldet sich mit ersten Ergebnissen zurück: Haus und Grundstück der Familie Maltreux sind seit über 300 Jahren im Familienbesitz, und von der Familie sind nur Männer bekannt — Männer, die sich über die Generationen verblüffend ähnlich sehen. Als Ben außerdem nach Waisenhäusern fragt, bestätigt Peter einen dunklen Verdacht: In Las Vegas verschwinden immer wieder Kinder aus den Heimen. Die Freilassung Anwalt Flores fragt Ben derweil, ob der Besuch im Waisenhaus ein offizieller gewesen sei — immerhin gibt es dort Spuren von Happy. Er gibt Happy klare Anweisungen, wie er in der Anhörung auszusagen hat, und erreicht tatsächlich dessen Freilassung. Ben, der Timothy Maltreux beschattet hat, holt Happy von der Haftanstalt ab. Vincent besucht unterdessen Peter Miller ein weiteres Mal: Sie sprechen über Möglichkeiten, Timothy abzuhören, und wälzen gemeinsam die Zahlen — drei Massaker, jeweils zwölf Tote. Dämonenritual, Drogen, organisiertes Verbrechen? Keine These will so recht passen. Vincent bittet Peter außerdem, den Cop Ramirez im Auge zu behalten. Das Dinertreffen Happy will nach seiner Freilassung direkt zu Eric. Der ist wütend: Ben hatte versprochen, sich um ihn zu kümmern, und es nicht getan. Die Stimmung klärt sich nur langsam. Danach treffen sich Vincent, Ben und Happy in einem Diner, um die gesammelten Informationen zusammenzuführen. Wenn Timothy Maltreux wirklich 300 Jahre alt sein sollte, könnte er ein Vampir sein — so der Scherz am Tisch, den niemand so ganz ernst nimmt. Ernst ist dagegen die Überlegung, dass die Indianer mehr wissen könnten: Timothys Haus steht auf altem Indianerland. Die Sage vom Wendigo Also fahren Vincent und Happy ins Reservat. Happy ist in Büßerpose — demütig will er sich seinem Bruder nähern, doch zu einem Aufeinandertreffen mit Juvenga kommt es noch nicht. Immerhin legt der Sheriff ein gutes Wort für ihn bei Juvenga ein. Bei den alten Leuten des Stammes hören die beiden die Sage vom Wendigo: ein Geist, der den Indianern einst Jagdglück gab und später einen Vertrag mit den Siedlern schloss. In den schwarzen Liedern der Vorväter ist von regelmäßigen Menschenopfern für den Wendigo die Rede. Vincent und Happy entwickeln eine Theorie: Die Kriminellen, die in den Massakern starben, wurden von Timothy „vertrieben". Und dann wäre da noch der Influencer vom Kochkurs — der Mann, der auffällig getan hatte. Die beiden folgen seiner Spur: Er hat elf Freunde. Währenddessen ruft Ben bei Peter an und erzählt ihm von der Wendigo-Sage und den Influencern. Dann taucht Iris Oneiros plötzlich im Diner auf und ermahnt die drei: Sie waren anderthalb Tage nicht im Cascade — sie sollen endlich wieder arbeiten. Es ist keine freundliche Erinnerung. Der Tod des Influencers Kurze Zeit später ruft Eric bei Ben an: Er hat das letzte Video des Influencers David Dobrik gefunden. Danach herrscht Funkstille — David hat sich nicht wieder gemeldet und ist verschwunden. Als Vincent Detective Chen trifft, ist das Rätsel gelöst: Der Influencer wurde getötet. Chen lässt Vincent den Tatort sehen. Im Pool des Hauses schwimmt Blut, von Balkons hängen Leichen. Happy untersucht die Spuren: Keine Schießerei — die Wunden stammen von etwas, das wie eine Machete wirkt. Oder von Klauen. Vincent durchsucht das Haus und findet in einem Bilderrahmen eine versteckte Kamera. Und Ben sieht, was andere nicht sehen können: Er blickt auf das Bild eines Dämonen in antiker Kleidung, der das Blut seiner Opfer trinkt. Happy wird von der Angst getrieben, dass Peter Miller von Oneiros entdeckt werden könnte. Die drei fahren zu Peter und übergeben ihm den Bilderrahmen. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie eine Dämonin die Freunde des Influencers und auch ihn selber abschlachtet. Beim Ansehen der Bilder wird Ben von den Opfern heimgesucht — sie klagen ihn an. Happy und Vincent kommen mit dem Anblick besser zurecht. Erinnerungen des Fleisches 6. Session vom 27.09.2026 Zwei Wochen nach der letzten Session werden die Aufträge der Gruppe aufgedeckt und die verdrängten Wahrheiten holen sie ein. Vincent wird von Oneiros beim Beschatten Ramirez' ertappt; Ramirez steht auf ihrer Gehaltsliste, Vince muss die Finger davon lassen. Ben wacht nachts in seiner Küche vor gebratenem Fleisch auf — sein Schlafwandeln ist bestätigt, er isst und ist vierzehn Tage frei vom Verlangen. Vince ertappt ihn im Untergeschoss des Cascade, verhört ihn vor Veils Kamera, deckt ihn und muss ihn suspendieren; Veil durchschaut die Deckung. Maltreux macht beiden das Angebot, bei Hunger zu ihm zu kommen. Happy recherchiert die seit Jahrzehnten verschwindenden Runaways und Heimkinder, besucht mit Juvenga das Grüne Mais Fest und blickt vom Hügel auf das Golfresort, unter dem das Land „seine Toten kennt". Vincent erinnert sich an den Mord an seinem Sohn Scott — seine eigene Hand mit dem Messer — und warnt Sarah, die mit Emily über Peter ins Ausland gebracht werden soll. Die Auswertung von Karte und Bändern zeigt Ben als gelenkten Schlafwandler unter dem Schatten einer riesigen Frau in altertümlicher Kleidung. Der Flashback nach Palmyra enthüllt das Ritual mit der tanzenden Gestalt im Blutkreis — und dass Happy dort versehentlich Sgt. Miller erschoss. Zwei Wochen im SchattenNeue Seite Zwei Wochen lang halten sich alle drei bedeckt. Vincent erledigt seine Pflichten im Casino und beschattet Ramirez, wann immer es geht — vorsichtig, mit der Geschicklichkeit eines Schattens. Ben schleift Ashley behutsam tiefer ins Casino hinein, wo das Personal sie zunehmend mag, und geht der Frage nach, woher das Fleisch des Cascade eigentlich stammt. Die Antwort ist ernüchternd: ein ganz normaler Großlieferant. Eine falsche Spur. Happy sucht derweil die Bibliothek nach alten Zeitungen ab — verschwundene Kinder, Runaways, Heimkinder. Die Recherche scheitert an der Gleichgültigkeit der Akten und an der offenen Feindseligkeit der Bibliothekarin, die ihn nur „Rothaut!" nennt. Doch in den Zeitungsserien findet sich ein Muster: Seit fünf Jahrzehnten, vielleicht länger, verschwinden Ausreißer und Waisen regelmäßig. Niemand hat je darüber berichtet. Persönlich sucht er obdachlose Jugendliche in der Stadt auf; Eric erzählt ihm von Obdachlosen, die verschwunden sind. Ertappt! Dann der Rückschlag: In einem Restaurant, in dem Ramirez gerade isst, steht plötzlich Oneiros hinter Vincent. Ihre Frage ist freundlich und tödlich zugleich — was er denn hier tue, und warum er nicht im Cascade sei. Vince ist sprachlos, erwischt, ertappt. Oneiros begreift sofort, was er tut. Sie holt Ramirez an den Tisch und macht unmissverständlich klar: Ramirez steht auf ihrer Gehaltsliste, Vince soll die Finger von ihm lassen — auch er sei doch an einem „sicheren Arbeitsplatz" interessiert. Vince versucht zu retten, was zu retten ist, beteuert, er tue nur seinen Job. Oneiros geht vordergründig darauf ein. Was sie wirklich denkt, bleibt im Dunkel. Schlafwandler Ben schläft an einem Abend vor dem Fernseher ein, volle Montur, ein Bier in der Hand. Als er aufwacht, steht er in der Küche. Auf dem Herd brutzelt eine Pfanne mit gebratenem Fleisch. Er hat keine Erinnerung daran, sie aufgesetzt zu haben — und das Verlangen in ihm wächst. Der Versuch, sich zusammenzureißen, misslingt. Da überkommt ihn der Nachteil: Ein Obdachloser steht plötzlich vor ihm, schreit ihn an, springt über den brennenden Herd — seine Kleidung fängt Feuer — und greift Ben an, ohne ihn zu treffen. Der Geist verschwindet so plötzlich und spurlos, wie er aufgetaucht ist. Zurück bleiben der Geruch von Fleisch und das Verlangen nach „Fleisch von einer anderen Sorte". Ben isst. Und für vierzehn Tage ist das Verlangen still. Mitten in der Nacht klingelt das Telefon von Vincent. Neben ihm eine leere Bourbon-Flasche; er schläft noch in den Arbeitsklamotten. Am anderen Ende: Bob Benjamin Quill, „BBQ", Sicherheitsmitarbeiter. Sicherheitsverstoß — jemand ist im Untergeschoss. Vince wäscht sich, kaut Pfefferminz, trinkt Kaffee; der Alkoholgeruch bleibt. Er informiert Marcus Veil und Oneiros und steigt hinab. Im Untergeschoss riecht er es: Menschenfleisch. Doch diesmal reißt er sich zusammen — das Verlangen wird sauber unterdrückt. Es ist Ben. Im Verhörraum der Cascade-Sicherheit stellt Vincent ihn zur Rede. Ben kann sich an nichts erinnern; er habe geschlafwandelt. Bei sich trägt er eine weiße Zugangskarte. Marcus Veil kommt hinzu; die Karte solle Vince erst selbst untersuchen. Unter Veils Kamerabeobachtung verhört Vince Ben — und versucht nebenbei, Veil seine Loyalität zu Oneiros glaubhaft zu machen. Der Einflussversuch scheitert: Veil durchschaut, dass Vince seinen Freund deckt und nicht ehrlich ist. Ben dagegen gelingt es, Veil zu überzeugen, dass er von nichts weiß. Am Ende bleibt Vince nichts anderes: Er muss Ben suspendieren. Maltreux erscheint und spricht mit beiden — zu Ben: „Wenn der Hunger zu groß wird, kommen Sie zu mir!" Zu Vince: Er legt ein gutes Wort bei Veil und Oneiros ein. Und macht auch ihm das Angebot bezüglich des Hungers. Grüner Mais Happy fragt Eric nach den verschwundenen Kindern. Eric berichtet: Viele Kunden kommen, um etwas zu verpfänden — und tauchen danach nie wieder auf. Er zeigt Happy eine alte Army-Pistole eines Veteranen, Harold Edwine. Auch er verschwand danach. Juvenga lädt Happy zum „Grünen Mais Fest" ein — Fest der inneren Reinigung und der sozialen Erneuerung. Ein Friedensangebot. Abends sprechen die Brüder auf einem Hügel: unter ihnen der im Dunkel liegende Golfplatz mit dem neuen Parkplatz, dort wo der Brunnen hätte hinkommen sollen, das Licht flackert zwischendurch; auf der anderen Seite des Hügels die bunten Lichter, Musik und Tanz des Festes. Juvenga will nicht wissen, was unter dem Beton liegt: „Das Land kennt seine Toten." Und er hofft, dass die „alten Verträge" nicht angetastet werden. Auf Happys Nachfrage verweist er nur auf die Dunklen Lieder der Ältesten und kehrt zum Fest zurück. Happy bleibt allein. Als das Licht auf dem Parkplatz wieder flackert, sieht er Schatten, die sich bewegen — und Erinnerungen an Palmyra steigen auf. Die Uhr Für Vincent wird die Nacht noch schlimmer. Sarah ruft an: Emily hat im Keller die Uhr von Scott gefunden, die Uhr seines toten Sohnes. Er fährt nach Hause und steigt in den Keller, in dem er seit Jahren nicht war. Und dann bricht die Mauer: Er erinnert sich. Wie er sich Scott näherte, ihm nicht in die Augen sah. „Dad, Dad? Was soll das?" Dann rammte er ihm das Messer in die Eingeweide. Scott schrie, weinte — und starb. Vince nahm die Uhr und legte sie in eine Schachtel. Der Flashback endet: Vince steht vor dem Regal, in dem die Schachtel liegt. Die Uhr fehlt. Der Keller ist sauber, aufgeräumt, Regale an den Wänden, Querstreben mit Haken an der Decke, und auf dem Boden ein großer, dunkler Fleck. Es kostet ihn zwei Punkte Stabilität. Frisch gemacht fährt er zu Sarah. „Wieso hast du die Uhr?!", wirft sie ihm vor. „Wir hatten doch gesagt, dass sie mit Scott verschwunden ist!" Die Uhr war ein Geschenk von Vince an Scott, ein gutes Erkennungsmerkmal. Sie erzählt, dass Marcus Veil Emily zweimal pro Woche umsonst Klavierunterricht gibt, Emily gute Fortschritte macht — und dass Veil sie nach „Opas Geheimnis in seinem Keller" gefragt hat. Deshalb sei Emily hergefahren, habe den Schlüssel vom Türrahmen genommen und die Uhr gefunden. Die Welt dreht sich für Vince. Er warnt Sarah mit aller Deutlichkeit vor dem Cascade und Veil: „Die Leute sind gefährlich!" Sie solle fliehen, ins Ausland, zu ihrer Schwester Mary. Konsolidierung Dann sitzen alle drei bei Peter. Sie tauschen aus, was sie wissen, und beraten: Sie brauchen mehr Informationen. Oneiros, Veil und Maltreux sind gefährlich; unklar ist die Hierarchie zwischen ihnen — vermutlich ist Oneiros der Kopf. Vince bittet Peter, Sarah und Emily sicher ins Ausland zu bringen, nicht zu Mary, sondern woandershin. Später ruft er Sarah noch an: Sie dürfe Emily nichts sagen; er kümmere sich um die Flucht. Unterdessen ruft Ashley Ben auf seinem Burnerphone an — sie ist Mitarbeiterin des Monats geworden und will mit ihm feiern. Bevor das Gespräch mehr wird, reißt Happy Ben das Handy aus der Hand und zerstört es. Ben fährt trotzdem nach Hause, spricht mit Ashley, gesteht ihr sein Schlafwandeln und warnt vor den drei Gefährlichen im Casino. Sie glaubt ihm nur bedingt — aber sie bleibt bei ihm, damit er nicht schlafwandelt. Am Ende werten Vincent und Happy im Cascade die Karte und die Überwachungsbänder aus. Die Karte trägt die Fingerabdrücke von Vince und Ben; Veil teilt das Log: Zuletzt von Emily benutzt, davor im Besitz von Antonio Genovese, dem Vater von Luigi — vor dem Massaker im Cascade. Auf den Bändern: Ben kommt durch den Personaleingang, fährt ins 5. Obergeschoss und geht in den Gang mit dem Aufzug zum 3. Untergeschoss. Er wirkt zielstrebiger als sonst; Vince fällt ein Schatten über Bens Augen auf. Auf seinem Weg begegnet ihm kein einziger Mensch. Und Happy sieht etwas anderes: Statt Ben den Schatten einer riesigen Frau in altertümlicher Kleidung — jener Gestalt, die ihm seit Palmyra in Visionen und Träumen erscheint. In diesem Moment steht neben ihm Sgt. Miller: „Die haben wir doch auch schon mal gesehen." Neue Seite Und so kehren sie zurück nach Palmyra. Eine Black Op auf syrischem Gebiet: Ben und Happys Einheit, geleitet von Sgt. Miller, welcher den Einsatzbefehl gibt: Eine IS-Splittergruppe hält zivile Geiseln in einer alten Tempelruine. Happy dringt durch den Vordereingang in das Gebäude ein, Miller gleichzeitig von hinten, Ben bleibt als Sanitäter in der Nachhut. Flashgranaten fliegen, dann stürmen sie: Qualm, Weihrauch, Hitze, Lärm. Auf dem Boden ein Beschwörungskreis aus Blut und Gedärmen, Chiffren und Symbole an den Wänden, ausgeweidete Opfer um den Kreis. IS-Anhänger, die trotz schwerer Schussverletzungen singen. Ein „Priester" in rot-schwarzer Robe mit okkulten Symbolen. Und in der Mitte des Kreises: eine riesenhafte Frauengestalt in antiker Kleidung, ein Gürtel mit Kinder-Schrumpfköpfen um die Hüfte — sie tanzt. Der Priester versteckt sich hinter einer Leiche; Happy erschießt ihn und läuft auf ihn zu — und zerstört damit den Kreis. Die Frauengestalt verschwindet. Im Chaos sieht Happy einen Kämpfer auf sich zulaufen und schießt: Es ist Sgt. Miller. Ben hilft schnell, aber Miller stirbt noch am Einsatzort. Damit schließt sich der Kreis: Happy weiß jetzt, wen er in Palmyra erschoss — und dass es sein Schuss war, der das Ritual unterbrach, das Ben für immer verändert hat.