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Ben: Das Kinderheim

Die Fahrt mit Happy zum Bright Futures Children’s Home war still. Der weiße Van stand in der Einfahrt. „Nur beobachten“, hatte Vincent gesagt. Doch dann die Schüsse. Die Schreie. Nicht menschlich. Happy rannte zum Van, brachte den Peilsender an. Ben blieb am Auto, filmte mit dem Handy. „Das ist Beweismaterial.“

Dann die Explosion. Der Van flog in die Luft, eine Feuerkugel schoss in den Nachthimmel. Der brennende Fahrer kroch aus dem Wrack, die Haut verkohlt, die Kleidung in Flammen. Er richtete sich auf, rannte auf Bens Auto zu. Ben fuhr los, panisch, ohne nachzudenken. „Ashley, komm zu Bright Futures! Explosion, Verletzte!“

Doch dann das Video. Happy im Auto, das Handy in der Hand. „Was zum Teufel hast du da?“, fragte Happy, als er die brennende Gestalt sah. „Bist du irre?“ Er warf das Handy aus dem Fenster. Ben stieg aus, hob es auf. Das Display war zersprungen. „Verdammt, Happy!“

Und dann die Vision. Der Teich aus Blut. Das Kind in seinen Händen. Süßlich. Metallisch. Er würgte, als die Welt um ihn zerfiel. „Ich habe... ich habe...“ Ashley fand ihn am Straßenrand, das Gesicht rußverschmiert, die Augen leer.